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MK-677 im Vergleich zu Wachstumshormon – Vor- und Nachteile, Risiken, Anwendungszweck
Wachstumshormon, auch „HGH“ genannt (engl. für „Human Growth Hormone“), gilt im Bodybuilding und in der Anti-Aging-Medizin als eine Art „Allheilmittel“: Es fördert den Muskelaufbau, baut Fett ab, stärkt die Knochen, verbessert die Regeneration und lässt die Haut jünger aussehen. Dummerweise ist es ohne Rezept schwer zu bekommen und zudem absurd teuer. Außerdem können HGH-Injektionen schwere Nebenwirkungen hervorrufen. Ganz anders sieht es mit MK-677 aus: Dieses Mittel erhöht die körpereigene Wachstumshormon-Ausschüttung und soll fast dieselben Vorzüge wie injiziertes HGH haben; seine potenziellen Nebenwirkungen sind aber viel milder. Im Vergleich zu HGH ist MK-677 auch noch spottbillig. Ist also MK 677 besser als HGH? Das klären wir in diesem Text. Wir erläutern die Unterschiede zwischen MK 677 und HGH, schauen uns die MK 677 Nebenwirkungen genauer an und sagen natürlich auch, unter welchen Umständen man besser HGH kaufen und wann man sich besser für MK-677 entscheiden sollte.
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Core Labs X MK-677 Ibutamoren
- ✅ Fördert Muskelwachstum
- ✅ Erhöht Knochendichte
- ✅ Unterstützt Fettabbau
HGH und Anti-Aging
Dass HGH positiven Einfluss auf viele biologische Prozesse haben kann, ist seit den 60er-Jahren bekannt. Bis Mitte der 80er-Jahre konnte man HGH aber nur aus den Gehirnen von Leichen gewinnen, weshalb Behandlungen mit Wachstumshormon wegen einer möglichen Übertragung der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit sehr riskant waren. 1985 gelang es schließlich, das Hormon rekombinant herzustellen. Ab dann nahm die HGH-Forschung deutlich an Fahrt auf. 1990 erschien im New England Journal of Medicine eine vielbeachtete Studie von Rudman et al., die zeigte, dass die Verabreichung von HGH bei älteren Männern eine Zunahme der fettfreien Körpermasse und gleichzeitig eine Abnahme des Körperfetts sowie eine Verbesserung der Hautstruktur bewirkt [1]. Diese Studie wurde – und wird bis heute – als Beleg dafür angesehen, dass HGH den Alterungsprozess teilweise umkehren kann. Entsprechend spielt Wachstumshormon seither eine zentrale Rolle in der Anti-Aging-Medizin. Viele Wissenschaftler bezweifeln jedoch, dass die Rudman-Studie tatsächlich einen Altersumkehreffekt belegt, wenngleich die positiven Effekte von HGH auf die Körperzusammensetzung unbestritten sind.
HGH im Leistungssport
Auch im Leistungssport fand Wachstumshormon nach 1985 zunehmend Verwendung – obwohl zu diesem Zeitpunkt noch nicht erwiesen war, ob Wachstumshormon im Sport überhaupt etwas nützt. Eine Meta-Studie aus dem Jahr 2008 kam sogar zu dem Ergebnis, dass HGH die sportliche Leistung sehr wahrscheinlich nicht verbessert [2]. Zwar zeigte die Studie, dass HGH die fettfreie Körpermasse ansteigen lässt; allerdings konnte ein damit korrelierender Kraftgewinn nicht nachgewiesen werden. Die Crux ist nämlich: HGH funktioniert als Anabolikum nur in Kombination mit Steroiden! (Warum das so ist, erklären wir >hier.) Als „Stand-alone“-Dopingmittel ist Wachstumshormon tatsächlich nicht sehr effektiv. Kombiniert man es aber z. B. mit Testosteron, so verstärkt es die anabole Wirkung von Testosteron erheblich. In einer späteren Studie aus dem Jahr 2010 kam dies auch zum Vorschein: Freizeitsportler, die sowohl HGH als auch Testosteron erhielten, legten in der Studie nicht nur sehr deutlich nur an fettfreier Körpermasse zu, sondern verbesserten auch ihr Sprintvermögen um fast 20 Prozent. Die Kontrollgruppe, die nur Wachstumshormon erhielt, konnte ihr Sprintvermögen dagegen nur geringfügig verbessern [3].
HGH im Bodybuilding
Im Bodybuilding ist Wachstumshormon spätestens seit Anfang der 1990er-Jahre fest etabliert. Verständlich: Es bewirkt einen so enormen und „trockenen“ Massezuwachs (bei gleichzeitigem Fettabbau), dass Bodybuilder, die es einsetzen, fast wie Comic-Figuren aussehen. Das liegt daran, dass HGH die Produktion von IGF-1 (Insulin-like Growth Factor 1) so stark anschiebt wie kein anderes Dopingmittel – und IGF-1 verbessert anabole und regenerative Prozesse auf allen Ebenen. Laut einer Internetumfrage verwendet deshalb heute jeder vierte Steroidnutzer auch Wachstumshormon (1–10 mg/Tag) [4]. Allerdings sorgt Wachstumshormon für einen dauerhaft hohen Blutzuckerspiegel, was früher oder später die Insulinsensitivität verschlechtert. Das bedeutet, dass der Körper dann weniger empfindlich auf Insulin reagiert – und das schränkt die Anabolie wieder ein, denn ohne Insulin findet keine Nährstoffeinschleusung in die Muskelzellen statt. Um diese Insulinresistenz auszugleichen, muss beim Doping mit HGH langfristig auch immer Insulin zugeführt werden. Dadurch wird HGH-Doping aber zu einem hochkomplexen und gefährlichen Spiel. Wer sich nicht sehr gut in Biochemie auskennt, läuft Gefahr, seine Insulininjektionen falsch zu dosieren, was einen hypoglykämischen Schock, Koma oder sogar den Tod zur Folge haben kann. Entsprechende Fälle sind in der Medizin dokumentiert [5].
MK 677 als HGH-Alternative
Zudem hat von außen zugeführtes HGH eine Menge weitere Nachteile (wie anfangs schon erwähnt): Es ist teuer, schwierig zu beschaffen und selbst ohne Insulin potenziell gesundheitsgefährdend. Eine gute Alternative sind Mittel, die den Körper dazu anregen, einfach selbst mehr HGH zu produzieren. Das bekannteste von diesen ist MK-677 (Schwarzmarktname: „Ibutamoren“).
Dass MK 677 Vorteile gegenüber HGH hat, ergibt sich schon aus seiner Darreichungsform: MK-677 ist oral verfügbar, d. h., man kann es schlucken. HGH hingegen muss injiziert werden. Überdies ist MK-677 günstiger und leichter zu bekommen. Und von der Wirkung her kommt MK-677 echtem Wachstumshormon recht nahe. (Hier gibt’s mehr Infos dazu: MK-677 (MK-677 Ibutamoren): Wachstumshormon-Power ohne Nebenwirkungen?)
MK-677 Wirkung – wissenschaftlich belegt
- MK677 erhöht nachweislich den IGF-1-Spiegel [6].
- MK-677 bewirkt genau wie HGH eine Zunahme der fettfreien Körpermasse (= anabole Wirkung) [6].
- MK-677 erhöht außerdem den Energiegrundumsatz, also den Kalorienverbrauch [6]. Eine direkte Fettabbauwirkung von MK-677 ist zwar bislang nicht belegt, aber zum Fettabbau unter MK-677 wurden auch noch keine Studien durchgeführt. Laut den MK-677 Erfahrungen von Anwendern ist eine lipolytische Wirkung jedoch definitiv vorhanden.
- MK-677 bewirkt einen verstärkten Knochenumbau und erhöht die Knochenmineraldichte [7].
MK-677 Nebenwirkungen (im Vergleich zu HGH-Nebenwirkungen)
Und welche Nebenwirkungen hat MK 677? Nicht dieselben wie HGH – so viel ist gewiss.
MK-677 …
… kann leichte Wasseransammlungen verursachen.
… regt den Appetit an, da es den Ghrelin-Rezeptor stimuliert. Gelegentlich können Heißhungerattacken auftreten.
… lässt nach jeder Einnahme den Blutzuckerwert ansteigen. Da der Wert nach ein paar Stunden aber auch wieder absinkt (MK-677 wirkt „pulsweise“), sind die Anstiege nicht allzu problematisch. Die Zuführung von exogenem Insulin ist deshalb nicht nötig. Nur bei langfristiger Anwendung von MK-677 (>3 Monate) besteht das Risiko, dass sich durch die vielen Blutzuckerspitzen die Insulinsensitivität verschlechtert.
HGH …
… ist dagegen viel stärker nebenwirkungsbehaftet. Zunächst einmal verursacht HGH noch stärkere Wasserretention als MK-677. Dadurch können, wenn das eingelagerte Wasser Nerven „abdrückt“, Empfindungsstörungen auftreten (Taubheitsgefühle in Händen und Füßen).
… verschlechtert, wie bereits erwähnt, die Insulinsensitivität.
… bedingt einen erhöhten Cortisolspiegel und auch einen erhöhten Prolaktinspiegel, was oft zu Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Bluthochdruck und Konzentrationsschwierigkeiten führt.
… kann das Herz und andere Organe anwachsen lassen (Viszeromegalie). Insbesondere ein unkontrolliertes Herzwachstum kann zu Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen und letztlich sogar zu einem plötzlichen Herztod führen.
… kann morphologische Veränderungen bewirken. Im Erwachsenenalter sind zwar die Epiphysenfugen in den Knochen geschlossen, sodass selbst sehr große HGH-Mengen kein Längenwachstum mehr stattfinden lassen können – aber Hände, Füße, Weichteile und auch die Gesichtsknochen können immer noch größer werden. Unter Umständen wächst dann der Kiefer oder die Nase oder gleich der ganze Kopf. Dass so viele Profibodybuilder eine sehr prominente Kinnpartie und breite Lücken zwischen den Zähnen haben, ist kein Zufall.
Bei MK-677 treten die „schlimmen“ HGH-Nebenwirkungen nicht auf. Negative Auswirkungen auf die Cortisol-, Prolaktin- oder Schilddrüsenhormonausschüttung wurden in den Humanstudien mit MK-677 nicht beobachtet [6], und es gab auch keine Hinweise auf vergrößerte Hände oder Kiefer.
MK 677 vs. HGH
Und nun Klartext: Wie gut wirkt MK 677 im Vergleich zu HGH? Beide Substanzen funktionieren im Grunde auf dieselbe Art und Weise: Sie sorgen für einen höheren Wachstumshormonspiegel, der dann wiederum eine verstärkte Ausschüttung von IGF-1 bewirkt. Bei HGH kann man als Anwender allerdings selbst bestimmen, wie stark der Wachstumshormonspiegel ansteigen soll, denn man spritzt sich das Zeug ja direkt ins System. Bei MK-677 hingegen überlässt man das Hochregulieren dem Organismus – man gibt ihm nur das Signal, dass er mehr HGH ausschütten muss. Dafür ist das Risiko von schwerwiegenden Nebenwirkungen aber auch geringer.
Vergleich Wachstumshormon vs. MK 677 – Übersicht
| Kriterium | Wachstumshormon | MK-677 |
|---|---|---|
| Darreichungsform | Injektion (subkutan) – mehrmals wöchentlich | Orale Aufnahme (Kapseln) – einmal täglich |
| Nötige Menge | 4–10 IU/Gabe (2–2,5 mg) [entspr. 150–480 mg/Monat] | 10–25 mg/Tag [entspr. 300–750 mg/Monat] |
| Kosten pro Monat | 600–1.500 € (legal) / 300–800 € (Schwarzmarkt) | 40–80 € |
| Anabole Wirkung | Sehr stark in Kombination mit Steroiden | Gut in Kombination mit SARMS oder Steroiden |
| Fettabbauwirkung | Sehr stark – direkte Lipolyseaktivierung | Mittelstark – durch Erhöhung des Kaloriengrundumsatzes |
| Kraftsteigerung | Indirekt, abhängig vom Stack | Indirekt, abhängig vom Stack |
| Regeneration | Deutliche Verbesserung | Deutliche Verbesserung |
| Mögliche Nebenwirkungen | – Wasserretention – Nervenstörungen (Karpaltunnelsyndrom) – Diabetes – Organvergrößerung – Herzprobleme – Vergrößerte Hände und Füße, Gesichtsveränderungen – Dauerhaft hoher Blutzuckerspiegel, dadurch verschlechterte Insulinsensitivität – Im Kontext mit exogenem Insulin: Gefahr von Hypoglykämie | – Leichte Wasserretention – Leichter Blutzuckeranstieg (reversibel) – Verstärkter Appetit |
| Legalitätsstatus | Verschreibungspflichtig, als Dopingmittel klassifiziert | Nicht als Medikament zugelassen, als Dopingmittel klassifiziert |
| Verfügbarkeit | Nur mit Rezept oder auf dem Schwarzmarkt | Erhältlich in Online-Supplement-Shops |
Zusammenfassung: Was spricht für MK 677 als HGH-Alternative?
Die Frage „Was ist besser – HGH oder MK-677?“ ist letztlich so einfach (oder schwer) zu beantworten wie die Frage „Was ist besser – ein Porsche 911 Turbo oder ein Golf Variant?“. Klar, ein Porsche 911 scheint die geilere Karre zu sein – so lange, bis man ein IKEA-Regal abholen oder mit drei Kumpels in den Kurzurlaub nach Dänemark fahren will.
HGH wirkt deutlich stärker als MK-677, das ist Fakt. Die schier unmenschlich erscheinende Muskelmasse eines Ronnie Coleman beispielsweise, die dieser zu seiner aktiven Zeit hatte, lässt sich mit MK-677 anstelle von HGH-Doping nicht aufbauen, schon gar nicht in Kombination mit dem extrem niedrigen Körperfettanteil. Der Preis, den man für diese Wirkung bezahlen muss (und den Ronnie Coleman auch bezahlt hat), ist aber hoch. Außerdem wirkt HGH ohne Insulin nur kurzfristig. Und wer nicht unbedingt wie Ronnie Coleman in Mr. O-Form aussehen will, sondern nur breit sein möchte (möglichst etwas breiter als der durchschnittliche Hobby-Pumper nach einer 6-wöchigen Prohormon-Kur), braucht auch kein HGH. Dieses Ziel lässt sich nämlich problemlos mit MK-677 und einem SARM wie z. B. Ligandrol erreichen. MK 677 ist außerdem günstiger, unkomplizierter in der Anwendung, risikoärmer und leichter zu bekommen. Es wirkt zwar nicht ganz so brutal wie HGH – ist aber für 95 % aller Hobby-Bodybuilder das sinnvollere Mittel.
MK-677 kaufen
Wenn man MK-677 kaufen will, muss man dafür weder Kontakte zur Steroiddealer-Szene haben noch einen Arzt kennen, der Blanko-Rezepte ausstellt. Man kann einfach ins Netz gehen und die Produktsortimente gut sortierter Supplement-Shops mit gutem Leumund (wie GETBOOST3D.com) durchforsten. Beachten muss man dabei nur, dass MK-677 offiziell nicht für die Anwendung am Menschen zugelassen ist und dass das Mittel zudem auf der WADA-Liste verbotener Substanzen steht. Heißt: Je nach nationaler Gesetzeslage können der Erwerb und der Besitz einen Rechtsbruch darstellen. Aber wo kein Kläger, da kein Richter.
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Core Labs X MK-677 Ibutamoren
- ✅ Fördert Muskelwachstum
- ✅ Erhöht Knochendichte
- ✅ Unterstützt Fettabbau
Quellen
- ↑ D. Rudman et al. (1990): “Effects of human growth hormone in men over 60 years old” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2355952/)
- ↑ H. Liu (2008): “Systematic review: the effects of growth hormone on athletic performance“ (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18347346/)
- ↑ U. Meinhardt et al. (2010): “The effects of growth hormone on body composition and physical performance in recreational athletes: a randomized trial” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20439575/)
- ↑ A. B .Parkinson, N. A. Evans (2006): “Anabolic androgenic steroids: a survey of 500 users” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16679978/)
- ↑ M. Heidet MD, MPH et al. (2018): “Severe Hypoglycemia Due to Cryptic Insulin Use in a Bodybuilder” (https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0736467918310564)
- ↑ I. M. Chapman et al. (1997): “Oral administration of growth hormone (GH) releasing peptide-mimetic MK-677 stimulates the GH/insulin-like growth factor-I axis in selected GH-deficient adults” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9329386/)
- ↑ R. Nass et al (2008): “Effects of an Oral Ghrelin Mimetic on Body Composition and Clinical Outcomes in Healthy Older Adults: A Randomized Trial” (https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/0003-4819-149-9-200811040-00003)

