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On-Cycle Support und Post Cycle Therapy beim Kuren mit Prohormonen: Diese Supplements sind sinnvoll
Der Muskelzuwachs und die Kraftsteigerungen, die man mithilfe von Prohormonen erzielen kann, sind in physiologischer Hinsicht nicht gratis – sie haben ihren gesundheitlichen Preis. (Da sind Prohormone nicht viel besser als anabole Steroide.) Je nach Präparat werden bei einer Prohormon-Kur nämlich das Herz-Kreislauf-System, die Leber, die Prostata und weitere Organe gestresst oder geschädigt. Mit den richtigen Supplements kann man das aber abmildern. On-Cycle Support (OCS) und Post Cycle Therapy (PCT) sind deshalb nicht nur nette Ergänzungen zu einer Prohormon-Kur, sondern Pflichtprogramm. In diesem Text erklären wir, wie man dieses Pflichtprogramm richtig umsetzt. Außerdem beantworten wir alle wichtigen Fragen: Wann beginnt man mit der PCT? Wie lange dauert eine PCT? Und was muss man für die PCT kaufen?
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Was ist PCT (Post Cycle Therapy), und warum ist sie so wichtig?
„Was ist eine Post Cycle Therapy (PCT), und wozu braucht man sie?“ – diese Frage taucht in Fitness-und-Bodybuilding-Foren regelmäßig auf. Dabei kann man sich die Antwort eigentlich zusammenreimen. Wenn man weiß, dass das Wort „Cycle“ im Kontext mit Anabolika üblicherweise für „Anwendungszyklus“ steht (= für eine mehrwöchige Kur mit Steroiden, Prohormonen oder SARMs), dann weiß man auch, dass eine Post Cycle Therapy eine Nachkur-Therapie ist – also eine Therapie, welche die durch die Kur entstandenen gesundheitlichen Schäden reparieren soll [1]. Der Begriff Cycle-Support bzw. On-Cycle Support (OCS) bezeichnet so etwas Ähnliches: Er steht für die gesundheitliche Unterstützung des Organismus WÄHREND der Kur.
Hormon-„Crash“ nach der Anabolika-Kur
Warum entstehen durch eine Anabolika-Kur überhaupt gesundheitliche Schäden? Kurz gesagt: weil eine Anabolika-Kur immer den Hormonhaushalt durcheinanderbringt. Das liegt in der Natur der Sache, denn alle steroidähnlichen Substanzen – egal, ob es sich um Prohormone, Designer-Steroide oder SARMs handelt – verhalten sich im Körper wie das muskelaufbauende männliche Sexualhormon Testosteron. Konkret binden sie sich an die Androgenrezeptoren im Körper, wodurch sie einen verstärkten Eiweißaufbau bewirken. Der Körper „glaubt“ dann aber, dass er zu viel Testosteron produziert, und drosselt konsequenterweise seine Testosteronproduktion. Des Weiteren wandelt er einen Teil des im Körper kursierenden Testosterons oder der jeweiligen hormonähnlichen Substanz in das weibliche Geschlechtshormon Östrogen um, damit das Verhältnis zwischen Testosteron und Östrogen nicht völlig aus den Fugen gerät. Am Ende der Kur ist dann der Östrogenspiegel hoch, während die körpereigene Testosteronproduktion auf Sparflamme läuft [2]. Werden die Anabolika nun abgesetzt, fällt der Athlet unweigerlich in ein hormonelles Loch. Aus diesem kommt er ohne PCT Supplements nur schwer wieder heraus.
Mögliche Folgen einer Prohormon-Kur ohne Prohormone PCT
„Hormonelles Loch“ klingt vielleicht etwas abstrakt und hört sich auch gar nicht so schlimm an. Dahinter stehen aber etliche unangenehme Phänomene.
Libidoverlust
Eines der am häufigsten auftretenden Phänomene, die im Kontext mit einem zu niedrigen Testosteronspiegel auftreten, ist der Rückgang des sexuellen Verlangens. Für alleinstehende Männer ist das nicht unbedingt ein Drama. Für Athleten, die in einer festen Beziehung sind, kann sich daraus aber eine handfeste Beziehungskrise ergeben.
Erektile Dysfunktion
Noch weitaus lästiger als der Rückgang der Libido ist ein möglicher Verlust der Erektionsfähigkeit oder der Fähigkeit, eine Erektion über längere Zeit aufrechterhalten zu können. Tritt nicht bei jedem auf – ist aber für die, die’s erleben, hart (bzw. nicht hart).
Stimmungsschwankungen und Antriebslosigkeit
Ein niedriger Testosteronspiegel kann außerdem die psychische Verfassung beeinträchtigen. Viele Hobby-Bodybuilder, die das Thema „PCT nach Prohormonkur“ vernachlässigt haben, berichten in Fitness-Foren von wochenlanger Lethargie, Antriebslosigkeit und sogar von depressiver Verstimmung.
Verlust der Muskelmasse und Zunahme des Körperfetts
Das wohl übelste Phänomen: Bleibt der Testosteronspiegel nach dem Ende der Prohormon-Kur zu lange zu niedrig, gehen die während der Kur aufgebauten Muskeln wieder verloren! Zwar erholt sich die endogene Testosteronproduktion irgendwann auch ohne PCT wieder, aber das kann dauern. Wenn man Pech hat, ist man dann längst wieder auf dem Stand vor der Prohormon-Kur. Eine Post Cycle Therapie ist also allein schon deshalb wichtig, weil sonst vielleicht die gesamte Kur für die Katz’ war.
On-Cycle-Support – genauso wichtig wie eine PCT
Leider sind die Auswirkungen auf die Hormonlage noch nicht einmal das einzige gesundheitliche Problem, das der Einsatz von Prohormonen mit sich bringt. Es gibt da noch etliche weitere Probleme:
Leber
Die meisten Prohormone sind 17-alpha-alkyliert. Das bedeutet, dass sie an der 17. Kohlenstoffposition ihres Moleküls eine Alkylgruppe (meist eine Methylgruppe) haben. Diese chemische Eigenheit verhindert, dass die Prohormone nach der oralen Aufnahme von der Leber neutralisiert werden, ehe sie wirken können. Dummerweise macht sie sie aber auch lebertoxisch [3]. Während einer Prohormon-Kur steigen deshalb die Leberenzymwerte an. Im Extremfall kann es zu Gelbsucht, zu Lebernekrose und – bei Vorschädigung – sogar zu einem vollständigen Leberversagen kommen.
Blutfettwerte und Herz-/Kreislauf-Gesundheit
Genau wie anabole Steroide und SARMs verschieben Prohormone die Blutfettwerte ungünstig: Sie reduzieren das HDL-Cholesterin und lassen dafür das LDL-Cholesterin ansteigen. Dadurch wird das Blut insgesamt „fetter“. Als Folge davon bilden sich vermehrt Ablagerungen an den Gefäßwänden, wodurch sich die Gefahr von Arteriosklerose erhöht [4].
Prostata
Die Prostata ist sehr androgensensitiv: Alles, was die Androgenrezeptoren stimuliert, reizt sie [5]. Werden dem Körper Prohormone zugeführt, so reagiert die Prostata darauf mit Schwellung bzw. mit Wachstum. (Besonders wachstumsfördernd sind übrigens Prohormone auf DHT-Basis.) Eine stark vergrößerte Prostata führt früher oder später zu Schwierigkeiten beim Wasserlassen und zu Erektionsproblemen.
Östrogen
Wenn der männliche Körper mit exogenem Testosteron oder mit testosteronähnlichen Substanzen „überschwemmt“ wird, schüttet er vermehrt das Enzym Aromatase aus. Dieses wandelt freies Testosteron in das weibliche Geschlechtshormon Östrogen um [6]. Durch die Umwandlung will der Körper verhindern, dass das Ungleichgewicht zwischen Testosteron und Östrogen (ja, auch Männer haben eine gewisse Östrogenmenge im Körper) zu groß wird. Infolgedessen steigt der Östrogenspiegel an, was Wasseransammlungen unter der Haut, Bluthochdruck und Brustdrüsenwachstum hervorrufen kann. Allerdings sind die meisten heute populären Prohormone chemisch so „gestrickt“, dass sie nicht zu Östrogen konvertieren können. Östrogen-Aromatisierung ist eher bei SARMs ein Problem.
Welche PCT-/Cycle-Support-Supplements sind sinnvoll?
Welche Supplements sollte man nun kurbegleitend einnehmen bzw. wie sieht ein guter On-Cycle Support für Leberwerte, Lipide und Prostata aus? Und wie sieht ein guter PCT Plan nach einer Prohormon-Kur aus? Die sinnvollsten Supplements für OCS und PCT sind diese hier: siehe nachfolgende Liste. Einige davon sind allerdings keine Supplements, sondern Medikamente. In gut sortierten Supplement-Shops (wie etwa GETBOOST3D.com) kann man sie aber ohne Rezept kaufen.
On-Cycle Support Prohormone
- TUDCA (Tauroursodesoxycholsäure) – ist eine Substanz, die die Leber schützt und bei Gallenleiden hilft. Sie ist erwiesenermaßen pharmakologisch wirksam, hat aber keinen Medikamentenstatus. In Bezug auf das Thema Leber-Support Prohormone (Liver Support Prohormones) ist TUDCA die unangefochtene Nummer 1. Mengenempfehlung: 250–500 mg/Tag.
- Mariendistelextrakt (Silymarin) – ist ein Pflanzenstoffgemisch, das ebenfalls den Regenerationsprozess der Leber unterstützt. Er ist weniger effektiv als TUDCA, aber trotzdem nützlich. Empfehlung: 300–600 mg/Tag.
- N-Acetyl-L-Cystein (NAC) – ist ein Schleimlösemittel, das stark antioxidativ wirkt und allgemein einen entgiftenden Effekt hat. Es ist rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Empfehlung: 600–1.200 mg/Tag.
- Omega-3-Fettsäuren – sind natürliche Fettsäuren, die oft als sogenannte „Fischölkapseln“ verkauft werden (weil fette Seefische die bekannteste Quelle für Omega-3-Fettsäuren sind). Sie dämmen Entzündungsprozesse ein und können einer Verschlechterung der Blutfettwerte entgegenwirken. Empfehlung: 3.000 mg EPA+DHA/Tag.
- Saw Palmetto (Sägepalmenextrakt) – ist ein Pflanzenstoff, der dafür sorgt, dass weniger Testosteron zu Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt wird. Dadurch lässt sich das Wachstum der Prostata eindämmen (aber nicht rückgängig machen). Speziell bei „trocken machenden“ Prohormonen wie Superdrol, Trenavar und Epistane, ist eine Supplementierung mit Saw Palmetto ratsam, denn diese Prohormone sind direkte DHT-Derivate. Empfehlung: 320 mg/Tag.
- Zink – ist ein Basis-Mineralstoff. Er spielt für die Hormonproduktion eine wichtige Rolle. Da ein Zinkmangel u. a. die Aromatase begünstigt, sollte während einer Prohormon-Kur immer eine ausreichende Zink-Zufuhr sichergestellt sein. Zu viel Zink ist aber auch nicht gut. Empfehlung: max. 30 mg/Tag.
PCT Prohormone
- Enclomiphene – ist ein Medikament, das in der Hormonzentrale im Gehirn bestimmte Rezeptoren blockiert. Das Gehirn interpretiert diese Blockade so, dass eine Hodenunterfunktion vorliegt (was nach einer Prohormon-Kur ja oftmals auch der Fall ist), und regt die Hoden zu verstärkter Aktivität an. Enclomiphene ist somit das mit Abstand wirksamste Mittel zur Wiederherstellung einer normalen Testosteronproduktion. Wer eine PCT ohne Medikamente – sprich: ohne Enclomiphene – macht, muss sich darüber im Klaren sein, dass das eigentlich nur eine „halbe“ PCT ist. Dosierungsempfehlung: 12,5–25 mg/Tag.
- Ashwagandha (KSM-66) – ist ein vielfältig wirksamer Pflanzenstoff, der den Cortisolspiegel senken und das Wiederanlaufen der Testosteronproduktion fördern kann. Er gilt als einer der wirksamsten natürlichen Testosteron-Booster. Allerdings ist er kein Ersatz für Enclomiphene. Empfehlung: 600–1.200 mg/Tag, aufgeteilt auf zwei Gaben (z. B. 2 × 600 mg).
- Tongkat Ali – ist ein Pflanzenstoff, der sich ebenfalls positiv auf die Testosteronproduktion auswirkt. Es gibt klinische Hinweise darauf, dass Tongkat Ali eine gedrosselte Testosteronproduktion wieder anheben kann [7]. Als alleiniges „Reparaturmittel“ für den gonadalen Regelkreis ist Tongkat Ali aber nicht ausreichend. Empfehlung: 200–400 mg/Tag (standardisierter Extrakt, 1–2 % Eurycomanone).
Im Online-Handel sind auch viele Kombi-Präparate, sogenannte „Complete-On-Cycle-Support-Stacks“ bzw. „PCT-Stacks“, erhältlich. Beispiele dafür sind On Cycle Complete von BRAWN Nutrition oder PCT Pro von Core Labs X. Sie sind praktisch und angesichts der Fülle an Inhaltsstoffen auch vergleichsweise günstig. Aber: Enclomiphene ist in aller Regel nicht enthalten. Stattdessen stehen meistens typische Testosteronbooster-Substanzen, wie D-Asparaginsäure, Tribulus Terrestris, Macawurzelpulver usw., auf der Zutatenliste.
PCT Start – wann?
Dass man Produkte, die in die Kategorie On-Cycle Support fallen, vom ersten Kurtag an nehmen sollte, liegt auf der Hand. Und wie sieht’s mit PCT-Produkten aus? Üblicherweise beginnt eine PCT nach einer Prohormon-Kur am ersten „cleanen“ Tag. Man startet mit 25 mg Enclomiphene (plus eventuell diverse Testo-Booster-Substanzen) und behält diese Dosierung für eine Woche bei. In der zweiten Woche reduziert man die Enclomiphene-Dosis auf 12,5 mg/Tag für die nächsten drei Wochen. Nach insgesamt vier Wochen ist die PCT dann beendet.
Bei welchen Prohormonen sind OCS-/PCT-Maßnahmen nötig?
Prohormone bzw. Designer-Steroide sind bezüglich ihrer Nebenwirkungen unterschiedlich aggressiv – entsprechend sind OCS-/PCT-Maßnahmen je nach ausgewähltem Präparat mal mehr und mal weniger dringend nötig. Grundsätzlich gilt: OCS-(On-Cycle-Support)-Maßnahmen und PCT-Maßnahmen sind IMMER empfehlenswert. Bei milden Prohormonen kann man aber auf sie verzichten, ohne dass man seine Gesundheit dadurch total ruiniert.
| Prohormon | Nebenwirkungsprofil | OCS nötig | PCT nötig |
|---|---|---|---|
| Superdrol | stark lebertoxisch, verschlechtert die Blutfettwerte, verursacht starke Testosteronsuppression | Ja | Ja |
| M1T | ebenfalls stark lebertoxisch, verschlechtert die Blutfettwerte, deutliche Testosteronsuppression | Ja | Ja |
| Ultradrol | ähnliches Nebenwirkungsprofil wie Superdrol und M1T | Ja | Ja |
| Trenavar | lebertoxisch (trotz fehlender 17-alpha-Alkylierung), verschlechtert die Blutfettwerte, verursacht sehr starke Testosteronsuppression | Ja | Ja |
| Halodrol | lebertoxisch (aber milder als Superdrol und M1T), verursacht leichte Testosteronsuppression | Ja | Nein, aber empfehlenswert |
| Epistane | lebertoxisch (aber milder als Superdrol und M1T), verursacht auch nur leichte Testosteronsuppression | Ja | Nein, aber empfehlenswert |
| 11-OXO (Adrenosteron) | nicht lebertoxisch, verursacht kaum Testosteronsuppression | Nein | Nein |
| DHEA | nicht lebertoxisch, keine Testosteronsuppression (im Gegenteil) | Nein | Nein |
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Quellen
- ↑ www.wikidoc.org (2011): post-cycle therapy (https://www.wikidoc.org/index.php/Post-cycle_therapy)
- ↑ F. Hartgens, H. Kuipers (2004): “Effects of androgenic-anabolic steroids in athletes” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15248788/)
- ↑ en.wikipedia.org (2025): 17α-Alkylated anabolic steroid (https://en.wikipedia.org/wiki/17%CE%B1-Alkylated_anabolic_steroid)
- ↑ gannikus.de (2021): HDL- und LDL-Cholesterin: Der Einfluss anaboler Steroide auf die Blutfettwerte! (https://www.gannikus.de/medizin/der-einfluss-anaboler-steroide-auf-die-blutfettwerte/)
- ↑ www.prostata.de (2025): Prostata: Anatomie, Funktion, Sexualhormone und Beschwerden (https://www.prostata.de/prostata#sexualhormone)
- ↑ sciencedirect.com (2025): Aromatase (https://www.sciencedirect.com/topics/neuroscience/aromatase)
- ↑ A. E. Leitão et al. (2021): „A 6-month, double-blind, placebo-controlled, randomized trial to evaluate the effect of Eurycoma longifolia (Tongkat Ali) and concurrent training on erectile function and testosterone levels in androgen deficiency of aging males (ADAM)“ (https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0378512220304497)

