Masse, Definition, Body-Transformation: die jeweils besten SARMs
SARMs sind nach anabolen Steroiden und noch vor Prohormonen der kürzeste „Shortcut“ auf dem Weg zum Erreichen des persönlichen Trainingsziels – sei dieses Ziel nun mehr Muskelmasse, weniger Körperfett oder eine allgemein bessere Form. Wie bei Steroiden gibt’s aber auch bei SARMs für jede Zielsetzung sowohl top-geeignete als auch weniger gut geeignete. Die Auswahl ist groß; die Informationslage ist jedoch unübersichtlich. Deshalb listen wir hier klipp und klar auf, welche SARMs für welchen Zweck am besten sind. Wer SARMs kaufen will, sollte deshalb weiterlesen. Wichtig: Unsere Top-3-Ranglisten sind keine „Nimm-dies-und-nicht-das!“-Empfehlungen! Sie dienen nur zur Orientierung. Je nachdem, wie viel Wert man auf welchen Aspekt (Wirkung, Sicherheit, Erforschungsgrad) legt, kann man sich auch für ein Platz-2-SARM oder für ein Platz-3-SARM entscheiden.
Was sind SARMs überhaupt?
SARMs (selective androgen receptor modulators) sind nicht Fisch und nicht Fleisch: Einerseits sind sie Anabolika, und laut WADA sind sie auch Dopingmittel [1]. Andererseits sind sie nicht ganz so „schlimm“ wie anabole Steroide. Das liegt daran, dass sie sich nur an bestimmte Androgenrezeptoren im Körper binden, und zwar hauptsächlich an die in der Muskulatur. Deshalb nennt man sie „selektive“ Androgenrezeptormodulatoren [2]. Nebenwirkungen haben sie trotzdem [3]; auf diese werden wir in unseren Rankings auch näher eingehen. Man kann SARMs somit als Beinahe-Steroide betrachten. Im Unterschied zu echten Steroiden sind SARMs allerdings keine offiziellen Pharmazeutika. Sämtliche SARMs befinden sich noch im Erprobungsstadium, kein einziges dieser Mittel hat eine Zulassung als Supplement oder gar als Medikament. (Einige stehen aber kurz vor einer Medikamentenzulassung.) Mehr Infos zu SARMs gibt es >HIER.
Warum wirken nicht alle SARMs gleich?
Dass SARMs im Bodybuilding gerne genutzt werden, ist also nachvollziehbar, Erprobungsstadium hin oder her (Bodybuilder sind traditionell experimentierfreudig). Wenn sie aber so selektiv wirken – warum wirken sie dann nicht alle gleich? Warum sind manche SARMs besser für Muskelaufbau geeignet, manche besser für Fettabbau und manche besser für Muskelaufbau nebst Fettabbau? Und warum sind die SARMs Nebenwirkungen nicht einheitlich?
Dafür gibt es drei Gründe:
- Rezeptor-Bindungsaffinität
Die Art und Weise, wie SARMs sich an die Androgenrezeptoren binden, ist von SARM zu SARM unterschiedlich. Bei manchen ist die Anbindung sehr stark (wie bei S-23), bei manchen schwächer (wie bei MK-2866, alias Ostarine). Heißt im Klartext: S-23 besetzt viel mehr Androgenrezeptoren in den Muskeln als z. B. Ostarine. Deswegen haben manche SARMs einen stärkeren Muskelaufbaueffekt als andere. - Partielle vs. vollständige Rezeptor-Aktivierung
Dass ein SARM einen Rezeptor besetzt, bedeutet noch nicht, dass es diesen auch maximal aktiviert. Man muss hier zwischen Voll-Agonisten und Teil-Agonisten unterscheiden: Während einige wenige SARMs Voll-Agonisten des Androgenrezeptors sind, sind die meisten SARMs Teil-Agonisten – d. h., sie aktivieren die von ihnen besetzten Rezeptoren nur teilweise [3]. Das erklärt auch das unterschiedliche Nebenwirkungsprofil der SARMs: Voll-Agonisten wie S-23 bewirken eine sehr starke Drosselung der körpereigenen Testosteronproduktion, Teil-Agonisten wie Ostarine oder ACP-105 sind da milder. - Bindung an andere Rezeptoren
Nicht alle Mittel, die als SARMs beworben werden, sind tatsächlich SARMs. Manche davon binden sich nämlich gar nicht an die Androgenrezeptoren. Sie binden sich stattdessen an andere Rezeptoren, etwa an die PPAR-Delta-Rezeptoren (die mit Muskelaufbau nichts zu tun haben, sie steuern aber u. a. den Fettabbau [5]). Da diese „Pseudo-SARMs“ aber ebenfalls selektiv wirken – also nur sehr rezeptorspezifische Effekte auslösen –, gelten sie im weitesten Sinne ebenfalls als SARMs. Es liegt natürlich auf der Hand, dass sie anders wirken als echte SARMs.
Beste SARMs für Muskelaufbau – Top 3
Nach dem erläuternden Vorgeplänkel geht’s nun los mit den eigentlichen Rankings. Welche SARMs sind am besten für Muskelaufbau? Diese Frage interessiert wohl die meisten Gym-Junkies, deswegen fangen wir mit dieser an. Wir rollen das Feld aber „von hinten auf“. Wir starten also mit dem 3. Platz und stellen danach Platz 2 und Platz 1 vor. Warum? Weil’s so spannender ist – darum.
Platz 3: YK-11
YK-11 ist ein Spezialfall unter den SARMs. Formal ist das Mittel zwar ein SARM, weil es sich an die Androgenrezeptoren bindet. Seine Bindung ist aber nur partiell, und die Hauptwirkung von YK-11 besteht auch nicht in der Androgenrezeptoraktivierung. Sie besteht vielmehr darin, dass YK-11 das körpereigene Protein Myostatin hemmt. Myostatin agiert im Körper als Wachstumsbremse für Muskelaufbau – wird diese Bremse entfernt, so ist zumindest theoretisch unbegrenztes Muskelwachstum möglich. (Praktisch wird der Muskelaufbau natürlich durch Faktoren wie Proteinaufnahme, Verdauungskapazität, Regenerationsdauer usw. begrenzt.) Trotzdem ist YK-11 ein sehr stark wirksames Anabolikum. Wie stark es konkret ist, kann man leider nicht sagen, denn YK-11 gehört zu den am wenigsten erforschten Mitteln im SARMs-Kosmos. Bislang rühren alle wissenschaftlichen Erkenntnisse zu YK-11 entweder von Reagenzglas-Versuchen mit Zellkulturen oder von Tierversuchen her- Humanstudien gab’s noch nicht. Entsprechend wenig weiß man auch über die Nebenwirkungen. Deshalb ist YK-11 nur Platz 3.
- Vorteile: schafft theoretisch ein enormes Muskelaufbaupotenzial ohne androgene Nebenwirkungen.
- Nachteile: hat eine sehr dünne Studienlage, Humanversuche gab’s nicht. Somit ist das Risikoprofil unklar.
- Fazit: YK-11 ist eine „Wundertüte“ – spannend, aber hochriskant.
Platz 2: LGD-4033 (Ligandrol)
LGD-4033 ist das bekannteste „Mass-Builder“-Mittel unter den SARMs. Wenn es um SARMs für Bulking geht, ist LGD-4033 eigentlich die Nummer 1. Warum nur eigentlich? Weil der Masseaufbau mit LGD-4033 nicht ganz „sauber“ ist: Aus irgendeinem Grund bewirkt Ligandrol leichte Wassereinlagerungen, obwohl es nicht zu Östrogen aromatisiert. Der Look unter Ligandrol ist deshalb einerseits voll und massiv, andererseits aber etwas glatt. Wen das nicht stört – es gibt ja auch Leute, die D-Bol-only-Kuren fahren –, der wird Ligandrol als Anabolikum lieben. Es wirkt schon ab 1 mg pro Tag, die Nebenwirkungen (Wasserretention, Drosselung der Testosteronproduktion) sind nicht allzu dramatisch.
- Vorteile: ist sehr stark anabol und klinisch gut dokumentiert.
- Nachteile: bewirkt eine Testosteronunterdrückung und eine leichte Wasserretention.
- Fazit: Ligandrol ist ein solides Anabolikum – mit Abzug in der B-Note.
Platz 1: RAD-140 (Testolone)
RAD-140 ist für viele Hobby-Bodybuilder schlicht das beste SARM, und zwar nicht nur in Bezug auf Muskelaufbau. Es hat eine sehr hohe Androgenrezeptor-Bindungsaffinität, wirkt schnell und stark und erzeugt einen leanen Look. Wassereinlagerungen sind kein Thema. Einziges Manko: Die Unterdrückung der Testosteronproduktion ist ziemlich stark, deshalb sollte man Testolon nicht monatelang nehmen. Außerdem ist die lange Halbwertszeit von mehr als 2 Tagen zu beachten: Sie kann je nach Dosierung dazu führen, dass sich der Wirkstoff im Körper anhäuft (mit entsprechend starken Nebenwirkungen).
- Vorteile: bewirkt ein starkes Muskelwachstum, sorgt für eine ansprechende Körperoptik.
- Nachteile: unterdrückt stark die körpereigene Testosteronproduktion, hat eine lange Halbwertszeit.
- Fazit: RAD-140 ist hocheffektiv – aber kein SARM für Einsteiger. Eine PCT ist nach der Anwendung ratsam.
Beste SARMs für Fettabbau – Top 3
Welche SARMs sind am besten für Fettabbau? Vom rein wissenschaftlichen Standpunkt aus müsste die Antwort „keine“ lauten, denn von den echten SARMs ist keines ein regelrechter Fatburner. Die Mittel, die wir in unserem Top-3-Ranking aufzählen, sind streng genommen auch keine SARMs. Wir sehen das aber nicht so eng, wie eingangs schon gesagt.
Platz 3: MK-677 (Ibutamoren)
MK-677 ist kein echtes SARM, weil es statt des Androgenrezeptors den Ghrelin-Rezeptor aktiviert. Dadurch bewirkt es, dass die Hirnanhangdrüse verstärkt Wachstumshormon (HGH) ausschüttet. Dieses Hormon ist zwar einerseits anabol, andererseits verstärkt es aber auch die Lipolyse, also die Freisetzung von Fettsäuren aus den Körperfettdepots [6]. Darüber hinaus verbessert es die Regeneration und sorgt für stabilere Knochen und Sehnen. Dummerweise besteht eine der Nebenwirkungen von MK-677 darin, dass es den Appetit anregt (denn Ghrelin ist das „Hungerhormon“). Das macht den Fettabbau mit MK-677 etwas schwierig.
- Vorteile: fördert den Abbau von Körperfett ohne die Nebenwirkungen, die thermogenetische Fatburner haben (wie Zittern, Übelkeit, Schlaflosigkeit etc.).
- Nachteile: steigert den Appetit, was in einer Diät kontraproduktiv ist. Wer sich nicht disziplinieren kann, nimmt mit MK-677 eher zu als ab.
- Fazit: MK-677 ist nicht das beste Fettabbaumittel unter der Sonne, dafür verhindert es aber dank seiner anabolen Wirkung den Abbau von Muskelmasse während einer Diät. Wer mit MK-677 Fett abnehmen will, muss aber mit Hunger umgehen können.
Platz 2: SR9009 (Stenabolic)
SR9009 bindet sich ebenfalls nicht an den Androgenrezeptor, sondern stimuliert den Rev-ErbA-Rezeptor. Dieser steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus und regelt die mitochondriale Aktivität. Entsprechend lässt SR9009 den Energieverbrauch ansteigen, was den Fettabbau forciert. Leider ist SR9009 aber genauso wenig erforscht wie YK-11: Humanstudien gab es bislang nicht; alle Erkenntnisse wurden mit Reagenzgläsern und Nagetier-Experimenten gewonnen.
- Vorteile: erhöht den Grundumsatz, bringt die Fettverbrennung spürbar auf Trab – ohne, dass man dafür schwitzen muss.
- Nachteile: hat eine extrem kurze Halbwertszeit (2–4 Stunden) und muss deshalb mehrfach am Tag eingenommen werden. Zu den Nebenwirkungen gibt es keine verlässlichen Informationen.
- Fazit: SR9009 ist ohne Zweifel ein sehr effektives Fatburner-Mittel im SARMs-Umfeld. Man muss aber abenteuerlustig sein, wenn man es nehmen will. Zudem kann es den Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinanderbringen.
Platz 1: GW-501516 (Cardarine)
GW-501516 ist der unangefochtene Spitzenreiter für Fettabbau: Das Mittel aktiviert den PPARδ-Rezeptor, wodurch der Körper verstärkt Fett als Energiequelle nutzt – sowohl beim Sport als auch bei ganz normalen Alltagstätigkeiten. Dadurch verbessert GW-501516 auch die Ausdauer. Dieser Doppeleffekt macht das Mittel zu einem Top-Supplement für alle Fitness-Fans.
- Vorteile: hat einen stimulierenden Effekt auf den Fettstoffwechsel und verbessert spürbar die aerobe Kapazität. Da es kein SARM ist, unterdrückt es nicht die Testosteronproduktion.
- Nachteile: gilt als unsicher, weil in einigen Tierstudien mit GW-501516 Fälle von Tumorbildung aufgetreten sind. Die Dosierungen in diesen Studien waren aber absurd hoch und fernab von jeder sinnvollen Humandosierung.
- Fazit: Cardarine ist das beste Quasi-SARM für Fettabbau. Das mit der Krebsgefahr bei extremer Überdosierung ist unschön – aber bei extremer Überdosierung können auch Pommes Frites Krebs erzeugen.
Beste SARMs für Recomposition – Top 3
Welche SARMs sind am besten für Recomposition? Wenn es um SARMs für allgemeine Formverbesserung geht, dann sind die folgenden drei zu bevorzugen. Sie alle passen sowohl in die Kategorie „SARMs für Cutting“ als auch in die Kategorie „SARMs für Bulking“, und bei vernünftiger Ernährung (viel Protein, kein Kalorienüberschuss, intelligentes Carb-Timing) bauen sie gleichzeitig Muskeln auf und Körperfett ab.
Platz 3: LGD-3033
LGD-3033 mutet auf den ersten Blick wie ein Schreibfehler an („Da ist doch wohl LGD-4033 gemeint“?), aber es ist die Bezeichnung für ein eigenständiges SARM. Und obwohl dessen Name bis auf eine Ziffer identisch mit LGD-4033 ist, hat es im Vergleich zu LGD-4033 völlig andere Eigenschaften. LGD-3033 gilt nämlich als noch selektiver, d. h., es hat fast ausschließlich anabole Eigenschaften und so gut wie keine androgenen Eigenschaften. Aus diesem Grund wirkt es stark muskelaufbauend – ohne den etwas „wässrigen“ Look, den Ligandrol erzeugt. Im Gegenteil: LGD-3033 macht hart und trocken. Es ist aber praktisch unerforscht, und niemand weiß, warum die Weiterentwicklung abgebrochen wurde.
- Vorteile: hat eine gute Muskelaufbauwirkung, ruft keine „Wasser-Optik“ hervor. Damit ist es ideal für Recomp-Phasen.
- Contra: ist nahezu unerforscht. Die Suppressionswirkung ist laut Erfahrungsberichten stärker als bei Ligandrol.
- Fazit: LGD-3033 ist ein Mittel für Leute, die bereit sind, Experimente an sich selbst durchzuführen.
Platz 2: S4 (Andarin)
Andarin ist eine Art „Allrounder-Mittel“: Es ist einigermaßen anabol, hilft dank besserer Kalorienverwertung beim Fettabbau (obwohl es die Lipolyse nicht direkt stimuliert) und zieht kein Wasser. Nach einigen Wochen S4 ist man deshalb muskulöser, definierter und trockener als vorher. Da die Androgenrezeptorbindung von S4 nur mäßig stark ist, ist das Mittel auch nicht sehr suppressiv. Allerdings ist es dafür berüchtigt, temporäre Sehstörungen in Form von gelbstichigen Bildern hervorzurufen.
- Vorteile: kombiniert Muskelaufbau mit Kraftzuwachs und beschleunigtem Fettabbau, ist damit gut für Cutting-Phasen geeignet.
- Nachteile: ist nicht allzu anabol; zudem schreckt die „Gelb-Filter“-Nebenwirkung viele Interessenten ab.
- Fazit: S4 ist ein gutes Recomposition-SARM. Aufgrund der visuellen Nebenwirkung (die übrigens nicht bei jedem Anwender auftritt und später auch wieder verschwindet) ist es aber nicht sehr populär.
Platz 1: MK-2866 (Ostarine)
MK-2866 alias Ostarine ist das Recomposition-Mittel schlechthin: Es fördert den Fettabbau, baut moderat Muskelmasse auf (sogar im Kaloriendefizit) und zieht kein Wasser. Wer nicht gerade den Ehrgeiz hat, eine IFBB-Pro-Card zu gewinnen, sondern nur möglichst schnell in Form kommen will, wird kaum ein besseres Muscle-Builder-Mittel außerhalb von anabolen Steroiden finden. Zudem ist es das am besten erforschte SARM überhaupt.
- Vorteile: baut Muskelmasse auf und Fettmasse ab, hat dabei keine aggressiven Nebenwirkungen und macht auch nicht „wässrig“.
- Nachteile: bewirkt keine extremen Zuwächse. Außerdem macht sich auch unter Ostarine nach einiger Zeit eine Drosselung der Testosteronproduktion bemerkbar.
- Fazit: Ostarine ist der Goldstandard für Recomposition – verlässlich, gut erforscht und vergleichsweise mild in Bezug auf Nebenwirkungen. Eine PCT ist nach einer Ostarine-only-Kur nicht zwingend nötig (aber auch nicht verkehrt).
Das sind sie also – die drei jeweils besten SARMs für Muskelaufbau, für Fettabbau und für Body-Transformation. Da es auf dem Supplement-Markt mehr als neun SARMs gibt, tauchen in den Rankings nicht alle existierenden SARMs auf. Diejenigen, die wir nicht berücksichtigt haben, etwa ACP-105, S-23 oder RAD-150, sind in der Gesamtbetrachtung aber auch nicht so gut wie die oben aufgelisteten.
Quellen
- ↑ wada-ama.org (2025): The Prohibited List (https://www.wada-ama.org/en/prohibited-list)
- ↑ en.wikipedia.org (2025): SARM (https://en.wikipedia.org/wiki/Selective_androgen_receptor_modulator)
- ↑ zeitschrift-sportmedizin.de (2023): SARM – schneller Muskelaufbau mit schweren Nebenwirkungen (https://www.zeitschrift-sportmedizin.de/sarm-schneller-muskelaufbau-mit-schweren-nebenwirkungen-selektive-androgenrezeptor-modulatoren/)
- ↑ Z. J. Solomon (2018): “Selective Androgen Receptor Modulators (SARMs) – Current Knowledge and Clinical Applications” (https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6326857/)
- ↑ Yi Liu et al. (2018): “The Role of PPAR-δ in Metabolism, Inflammation, and Cancer: Many Characters of a Critical Transcription Factor” (https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6275063/)
- ↑ N. Asada et al. (2000): “GH induced lipolysis stimulation in 3T3-L1 adipocytes stably expressing hGHR: analysis on signaling pathway and activity of 20K hGH” (https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0303720700002021)

