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Ultradrol erklärt: alles Wissenswerte über Methylstenbolon – Wirkung, Risiken, Verfügbarkeit
Wenn ein Muscle-Builder-Supplement schon das Wort „Ultra“ im Namen trägt, darf man davon ausgehen, dass es in Bezug auf die Wirkungsstärke nicht im Mittelfeld angesiedelt ist. Man darf ebenfalls davon ausgehen, dass es nichts für Anfänger ist und dass es vorsichtig dosiert werden sollte. Trifft das alles auf Ultradrol zu? Das Prohormon, das eigentlich „Methylstenbolon“ heißt, gilt unter Insidern jedenfalls als das zweitstärkste orale Muskelaufbaumittel (nach M1T), das man im offiziellen Teil des Internets kaufen kann. Aber wie stark ist es konkret, also welche Muskelzuwächse oder Kraftsteigerungen kann man damit erzielen? Welche Ultradrol Nebenwirkungen sind bekannt? Und wer sollte überhaupt Ultradrol kaufen? Diese Fragen beantworten wir hier.
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- ✅ Schneller Masse- & Kraftzuwachs
- ✅ Kaum Wassereinlagerungen (aromatisiert nicht)
- ✅ Nebenwirkungsärmer als Superdrol
Was ist Ultradrol bzw. was ist M-Sten?
Ultradrol ist, wie schon gesagt, Methylstenbolon. (In der Fitness-Szene ist es allerdings besser unter diversen Präparatsnamen, vor allem unter „M-Sten“, bekannt.) Sein chemischer Name lautet „2,17-Dimethyl-5α-androst-1-en-17β-ol-3-on“ [1]. Hinter dieser Formel verbirgt sich ein Anabolikum, das im Netzt zwar als Prohormon deklariert wird, das aber ebenso sehr ein Prohormon ist wie ein Sauna-Club im Bahnhofsviertel wirklich ein Sauna-Club ist (und kein Bordell). Will heißen: Ultradrol ist in Wahrheit ein Designer-Steroid. Es funktioniert im Grunde wie Stenbolon, einem anabolen Steroid, das 1961 von der deutschen Schering AG entwickelt wurde und später als Stenbolonacetat auf den Markt kam [2]. Tatsächlich ist Methylstenbolon auch nichts anderes als die 17α-methylierte Form von Stenbolon.Vom Labor in die Fitness-Szene
Methylstenbolon selbst stammt aber nicht von Schering, sondern ist ein Erzeugnis der Pharma-Schmiede GD Searle & Co., die heute eine Tochter des Pfizer-Konzerns ist. Sie forschte in den Sechzigerjahren an oralen Steroiden auf DHT-Basis [3]. Unter anderem kreierte sie dabei auch Methyl-1-Testosteron bzw. M1T, mit dem Methylstenbolon viele Gemeinsamkeiten hat. Genau wie Methyl-1-Testosteron kam Methylstenbolon aber nie als Medikament auf den Markt – obwohl es auf dem Papier stärker als alle damals bekannten anabolen Steroide (etwa Methandienon [Dianabol] und Nandrolon [Deca-Durabolin]) war. Erst 2011 erschien es auf der Bildfläche, und zwar als Over-the-Counter-Supplement mit dem Namen „Ultradrol“. Der Hersteller war Antaeus Labs [4]. Er pries Ultradrol als den legitimen Nachfolger des Designer-Steroids Superdrol an, das bis dato als das effektivste Hardcore-Muscle-Builder-Supplement gegolten hatte. Nachdem Superdrol aber, neben etlichen anderen Designer-Steroiden, ins Visier der FDA geraten war, war es in den 2010er-Jahren nicht mehr leicht zu bekommen. (Heute ist es aber wieder erhältlich.) Ultradrol nahm gewissermaßen den Platz von Superdrol ein, erlangte aber nie die Popularität von Superdrol. Trotzdem ist M-Sten eine sehr gute Superdrol-Alternative.M-Sten Wirkung
Wie wirkt Methylstenbolon? Mit einem Wort: kolossal. Mit mehreren Worten: Die Ultradrol Wirkung erfüllt alle Erwartungen, die Bodybuilder an ein Anabolikum haben. Konkret wird Methylstenbolon für drei Effekte geschätzt – nämlich für rasanten Muskelaufbau, für enorme Kraftsteigerung und für eine „harte“ Optik. Als DHT-Derivat konvertiert es nicht zu Östrogen, deshalb verursacht es keine Wassereinlagerungen. Ähnlich wie seine Verwandten Stenbolon, Drostanolon und Methyl-1-Testosteron (M1T) macht es muskulös und prall, aber nicht aufgedunsen. Der Look, den Ultradrol erzeugt, ist ein völlig anderer als der eher weiche Look, den typische orale „Masse“-Steroide wie Dianabol hervorrufen.M-Sten für Muskelaufbau
Den Methylstenbolon Erfahrungen von Anwendern auf Plattformen wie extrem-bodybuilding.de zufolge kann man mit M-Sten bzw. Ultradrol bis zu 12 kg solide Muskelmasse in acht Wochen aufbauen. Ob das stimmt, sei dahingestellt – und auch, ob es überhaupt sinnvoll ist, M-Sten so lange anzuwenden. Außerdem hängt Massezuwachs immer auch von der Ernährung ab. Sicher ist aber, dass Ultradrol für eine massiv erhöhte Proteinsynthese und eine verstärkte Einlagerung von Glykogen in die Muskulatur sorgt.M-Sten für Kraftsteigerung
M-Sten-Anwender berichten von Kraftzuwächsen von bis zu 30 Prozent während einer Ultradrol-Kur. Das würde bedeuten, dass ein Athlet, der im Normalzustand im Kreuzheben 180 kg schafft, nach vier bis fünf Wochen mit Ultradrol über 230 kg heben kann. Klingt extrem, aber nicht völlig unglaubwürdig. Vielleicht stimmt’s sogar.M-Sten für Fettverbrennung
M-Sten macht zwar etwas definierter, ist aber kein „Fatburner-Steroid“ wie Superdrol oder Trenavar. Die Formverbesserung, die während der Einnahme von M-Sten oftmals auftritt, ist eher eine Sekundärwirkung. Sie kommt durch die erhöhte Stoffwechselrate und durch eine optimierte Nährstoffverteilung (Nutrient Partitioning) zustande, bei der Glukose bevorzugt in die Muskelzellen statt ins Fettgewebe geschleust wird.M-Sten Nebenwirkungen
Die Methylstenbolon Nebenwirkungen sind beachtlich – aber immerhin nicht so brutal wie die Nebenwirkungen von Superdrol. Man kann Ultradrol trotzdem nicht gerade als mild bezeichnen. (Das wäre bei einem „Ultra“-Supplement aber auch nicht zu erwarten.) Auf die Frage „Welche Nebenwirkungen hat Ultradrol?“ gibt’s deshalb einen kleinen Katalog als Antwort: Leberbelastung Als 17α-alkyliertes Steroid ist Ultradrol natürlich lebertoxisch – hierin unterscheidet es sich nicht von Superdrol, M1T und anderen Designer-Steroiden. Bereits kurze Einnahmeperioden von vier Wochen können die Leberwerte signifikant erhöhen, insbesondere ALT und AST. Symptome wie Gelbfärbung der Haut oder gelbliche Augen sind klare Warnsignale und sollten keinesfalls ignoriert werden. Es empfiehlt sich ohnehin, während einer Ultradrol-Kur ein Leberschutzpräparat (z. B. Mariendistelextrakt) einzunehmen. HPT-Achse und hormonelles Gleichgewicht Ultradrol unterdrückt die natürliche Testosteronproduktion deutlich. Wenn man das Mittel nur vier bis sechs Wochen lang einsetzt, ist ein kompletter „Shutdown“ der HPT-Achse zwar unwahrscheinlich; trotzdem ist eine anschließende PCT (Post-Cycle Therapy) mit einem Mittel wie Enclomiphene ratsam. Der Umstand, dass M-Sten nicht zu Östrogen konvertiert und deshalb keine Wassereinlagerungen und auch keine Gynäkomastie hervorruft, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Mittel den Hormonhaushalt massiv stört. Blutfettwerte Wie so ziemlich alle Anabolika, die androgen wirken, beeinflusst Ultradrol das Lipidprofil negativ. Typischerweise sinkt durch M-Sten der HDL-Cholesterinspiegel, während der LDL-Cholesterispiegel ansteigt. Ein paar Wochen lang ist das akzeptabel, bei koronaren Vorerkrankungen ist aber Vorsicht geboten. DHT-typische Effekte Da Methylstenbolon ein DHT-Derivat ist, hat es auch die von DHT bekannten Nebenwirkungen [5]. Dazu zählen Haarausfall (bei Leuten, die die genetische Prädisposition dafür haben) und ein beschleunigtes Wachstum der Prostata. Letzteres fällt bei jungen Männern buchstäblich noch nicht „ins Gewicht“, wer allerdings schon in seinen Vierzigern ist und vielleicht auch schon Probleme beim Wasserlassen hat, sollte auf der Hut sein.Ultradrol vs. Superdrol
Dass Ultradrol als legitimer Nachfolger von Superdrol angepriesen wurde, hat Hand und Fuß: Die beiden Mittel sind sich sowohl von ihrer Pharmakolie als auch von ihrer Wirkung her sehr ähnlich. (Identisch sind sie aber nicht: Zwar sind sie beide 17α-methylierte DHT-Derivate, aber nur Methylstenbolon hat eine Doppelbindung an Position 1.) Aufgrund der etwas anderen Molekülstruktur ist Ultradrol noch ein wenig anaboler als Superdrol, sodass das Mittel bei identischer Dosierung in derselben Zeitspanne mehr „Fleisch“ auf die Knochen packt. Dafür blockiert Superdrol den Mineralokortikoidrezeptor besser, wodurch Superdrol „trockener“ macht. Gemeinsam ist beiden Designer-Steroiden ein schneller Wirkungseintritt – was auch gut ist, denn wegen des breiten Nebenwirkungsspektrums sollte man sie nicht lange nehmen. Die Entscheidung für das eine oder für das andere Produkt ist aber ohnehin selten eine Frage des Sicherheitsbewusstseins; sie ist eher „Geschmackssache“ bzw. eine Frage der Zielsetzung. Will man vor allen Dingen schnell viel Muskelmasse aufbauen, ohne fetter zu werden – zum Beispiel, weil man für einen nicht dopinggetesteten Wettkampf noch mehr Körpergewicht braucht oder weil man gar eine Filmrolle in Aussicht hat? Dann ist Ultradrol das richtige Mittel! Oder will man sich für ein Fotoshooting oder für den kommenden Strandurlaub in die Form seines Lebens bringen und alle Betrachter mit einem „3D-Look“ beeindrucken? Dann ist eher Superdrol angezeigt.M-Sten Dosierung und Anwendungsdauer
M-Sten ist hochpotent und nicht gerade harmlos; es muss und sollte deshalb nicht monatelang angewendet werden, wie im Absatz zuvor schon gesagt. Vier Wochen sind optimal, fünf Wochen sind vertretbar. Sechs Wochen sind bereits die obere Grenze des Akzeptablen. Typische Dosierungen- Einsteiger: Sollten Ultradrol gar nicht nehmen.
- Fortgeschrittene: 10 mg pro Tag.
- Erfahrene Anwender mit hoher Toleranz: maximal 20 mg pro Tag. Im Netz ist zwar auch von 30 und sogar von 40 mg täglich zu lesen, aber das sind Dosierungen, bei denen das Wirkungs-Nebenwirkungs-Verhältnis hinten und vorne nicht mehr passen dürfte.
Ist Ultradrol legal?
Ultradrol ist nicht bzw. nicht mehr legal. In den USA ist das Mittel vom Designer Anabolic Steroids Control Act erfasst, und in Deutschland fällt es unter das Anti-Doping-Gesetz. Kleiner Lichtblick: Laut Dopingmittelmengen-Verordnung, in der Methylstenbolon namentlich aufgeführt ist, beträgt die „nicht geringe Menge“ 100 mg. Heißt: Der Besitz von weniger als 100 mg Methylstenbolon ist noch keine Straftat. Leider lässt sich mit 100 mg aber nicht allzu viel anfangen. Für eine Kur, die wirklich etwas bringen soll, braucht man schon mindestens 300 mg.M-Sten kaufen – was muss man beachten?
Wenn man Methylstenbolon kaufen will, muss man eigentlich nur eine einzige Sache beachten – nämlich, dass M-Sten nicht immer „M-Sten“ heißt. Zwar ist diese Bezeichnung für Methylstenbolon auf dem Markt für Hardcore-Supplements gängig, und die meisten bekannten Underground-Marken nennen ihre Methylstenbolon-Präparate auch „M-Sten“ (Core Labs X, BRAWN, Olympus Labs). Aber eben nicht alle. Bei D.N.A. heißt Methylstenbolon zum Beispiel „Stenadrol“. Vorsicht aber bei anderen Produkten, deren Name mit „Sten“ beginnt: „Stenabol“ von Lawless Labs ist kein Methylstenbolon, sondern SR9009 – ein experimentelles Mittel, das den Rev-Erb-Alpha-Rezeptor stimuliert und vor allem den Fettabbau forciert (aber nicht den Aufbau von Muskelmasse). Und „Bio-Stenobol 700“ von Toxic Pharma ist auch kein Methylstenbolon, sondern ein wilder Mix aus SARMs (RAD-140, Ostarine, Ligandrol), HGH-Boostersubstanzen (MK-677, Anamorelin), pflanzlichen Ecdysteroiden und einem Aromatasehemmer (Arimistan). Echtes M-Sten ist übrigens nicht teuer, wahrscheinlich ist es in Relation zur Wirksamkeit eines der günstigsten Muscle-Builder-Supplements überhaupt. Deshalb bekommen Prohormon-Käufer es auch öfter „untergejubelt“, also sie denken: Bei Supplement-Kontrolltests, die im Jahr 2015 von der Amerikanischen Gesellschaft für Andrologie und der Europäischen Akademie für Andrologie durchgeführt worden waren, hatte sich herausgestellt, dass Methylstenbolon eine derjenigen Substanzen ist, die am häufigsten in Prohormon-Präparaten enthalten sind – unabhängig von der Etikett-Aufschrift [6].Redirecting...
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Core Labs X M-Sten 60 caps
- ✅ Schneller Masse- & Kraftzuwachs
- ✅ Kaum Wassereinlagerungen (aromatisiert nicht)
- ✅ Nebenwirkungsärmer als Superdrol
Quellen
- ↑ en.wikipedia.org (2025): Methylstenbolone (https://en.wikipedia.org/wiki/Methylstenbolone)
- ↑ en.wikipedia.org (2025): Stenbolone (https://en.wikipedia.org/wiki/Stenbolone)
- ↑ F. B. Colton et al. (1992): “Steroids and "the pill": early steroid research at Searle” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1481226/)
- ↑ ironmagazine.com (2012): Methylstenbolone explained (https://www.ironmagazine.com/2012/methylstenbolone-explained/)
- ↑ medicoconsult.de (2024): Dihydrotestosteron (DHT) (https://medicoconsult.de/dihydrotestosteron-dht/)
- ↑ C. D. Rahnema (2015): “Designer steroids – over-the-counter supplements and their androgenic component: review of an increasing problem” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25684733/)

